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Film

Der erste Film mit einer Basketball-Thematik erschien im Jahr 1979 unter dem Titel „The Fish That Saved Pittsburgh“. In dieser Komödie spielten sehr bekannte Basketballspieler wie Julius Erving oder Kareem Abdul-Jabbar die Hauptrollen. Im Jahr 1987 wurde der Film „Freiwurf“ (eng. Hoosiers) in den Kinos veröffentlicht. In diesem Sportdrama spielten bekannte Schauspieler wie Gene Hackman, Barbara Hershey oder Dennis Hopper die Hauptrolle. Der Film handelt von einer hoffnungslosen High School Mannschaft, die sich durch die Hilfe von Coach Norman Dale (gespielt von Gene Hackman) zu einem Titelfavoriten entwickeln. Der Film wurde von der Presse positiv aufgenommen und war in zwei Kategorien für den Oscar nominiert.

Durch den großen Erfolg der amerikanischen Basketball-Mannschaft bei den Olympischen Sommerspielen 1992 in Barcelona und die Siegesserie von Basketball-Legende Michael Jordan mit den Chicago Bulls entstand in den 1990er Jahren ein Boom an Filmen mit Basketball-Thematik. Im Jahr 1992 erschien die Filmkomödie „Weiße Jungs bringen’s nicht“, mit den Schauspielern Wesley Snipes und Woody Harrelson in der Hauptrolle, in den Kinos.

Zwei Jahre später werden zwei weitere Filme und eine Dokumentation mit einer Basketball-Thematik in den Kinos veröffentlicht. In dem Filmdrama „Above the Rim – Nahe dem Abgrund“ spielt Tupac Shakur die Rolle des skrupellosen Gang-Anführers Birdie, der den hoffnungsvollen jungen Spieler Kyle in seiner Mannschaft haben will. In dem Film „Blue Chips“ geht es um den Coach Pete Bell (gespielt von Nick Nolte) und seine Basketball-Mannschaft, die durch das Brechen der Regeln zur Siegermannschaft aufsteigen wollen. Die Basketballspieler Bob Cousy und Shaquille O'Neal spielten in diesem Film eine Nebenrolle.

Der Dokumentarfilm „Hoop Dreams“ befasst sich mit zwei afro-amerikanischen Jungen, die aus ihrem schlechten Leben in dem Ghetto fliehen wollen, um professionelle Basketballspieler zu werden. Diese Dokumentation wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und war im Jahr 1995 für den Oscar nominiert. Mitte der Neunziger Jahre erschienen weitere bekannte Basketball-Filme wie die Komödie „Eddie“ oder der Animationsfilm „Space Jam“. Im Jahr 1998 veröffentlichte der Regisseur David Zucker die Filmkomödie „Die Sportskanonen“. In diesem Film erfinden die Freunde Joe Cooper und Doug Remer die Sportart Baseketball, eine Mischung aus Baseball und Basketball.

Eine große Popularität unter Basketball-Fans erzielte der Film „Spiel des Lebens“ (eng. He Got Game). Der Film wurde von dem Regisseur Spike Lee gedreht und mit namhaften Schauspielern wie Denzel Washington oder Milla Jovovich belegt. Im Jahr 2005 kam der Film „Coach Carter“ in die deutschen Kinos, der auf einer wahren Begebenheit beruht.

 

Videospiel

Im Jahr 1979 wurde das erste Basketball-Videospiel für den Atari veröffentlicht. Das Spiel konnte man damals mit einem sogenannten Trackball gegen den Computer oder einen anderen Mitspieler spielen. Im Jahr 1989 wurde von dem Spieleentwickler Electronic Arts eine Serie gegründet, die zwei verschiedene Mannschaften gegenüberstellt. Der erste Teil dieser Serie erschien unter dem Titel „Lakers versus Celtics“ auf dem PC und Sega Mega Drive. In diesem Spiel konnte man erstmals NBA-Stars wie Larry Bird, Kareem Abdul-Jabbar oder Magic Johnson spielen. Durch den großen Erfolg ermutigt, veröffentlichte Electronic Arts im Jahr 1991 den Nachfolger „Bulls versus Lakers and the NBA Playoffs“. Das Sportspiel besaß 16 Originalmannschaften der Playoffs aus der vorherigen Saison und konnte mit einem weiteren Mitspieler gespielt werden.

Ein Jahr später kam das Spiel „Team USA Basketball“ auf den weltweiten Markt. Der Spieler konnte aus insgesamt vierzehn Internationalen Mannschaften (u. a. Australien, Angola, China) eine aussuchen und mit dieser gegen andere Mannschaften antreten. Im folgenden Jahr veröffentlichte der Spieleentwickler Midway das sehr beliebte und erfolgreiche Basketballspiel NBA Jam. Das Spielprinzip unterschied sich sehr von den anderen Basketballspielen, die auf eine realistische Spielweise setzten.

Im Jahr 1995 veröffentlichte der Spieleentwickler Electronic Arts den ersten Teil der NBA-Live-Serie für das Super Nintendo, Sega Mega Drive und den PC. Die Serie bot Originallizenzen der NBA und eine auf die Systeme angepasste Grafikengine. Innerhalb der nächsten Jahre entwickelte sich „NBA Live“ zu einer der beliebtesten Basketball-Videospielreihe der Welt. Neben der NBA-Live-Reihe veröffentlicht EA Sports auch „NBA Street“. Diese Reihe bietet neben der Originallizenzen eine unrealistische Spielweise, die sehr an die NBA-Jam-Serie erinnert.

 
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