Hellene aus Leidenschaft! - Dennis Rauscher im Porträt


Autor: Sidney d'Almeida

Ein langjähriges Mitglied der Hellenenfamilie und einer der Gesichter, die man einfach kennt im Verein ist Dennis Rauscher, früher aktiver Spieler, nun Schiedsrichter bei unserem BC Hellenen. Zusätzlich ist er nun Teammanager der Herren 1 und gibt sein Input aus der Schiedsrichterperspektive weiter. Ab nächster Saison darf er in der Bayernliga pfeifen und ist damit der beste Referee der Hellenen. Dennis hofft, dass er einige Jugend- oder Seniorenspieler überzeugen kann, ebenfalls Schiedsrichter zu werden und mit dem was er bisher erreicht hat, ein Vorbild zu sein und ein Ansprechpartner für die Leute die Schiedsrichterambitionen haben.

Wieso er Schiedsrichter geworden ist und was ihn motiviert präsentiert er in diesem Artikel.

„Warum bin Ich Schiedsrichter geworden?“
 
Als noch aktiver Jugendspieler konnte Ich nie meine Leistung abrufen, die Ich im Training hatte, durch mein extremes Lampenfieber. Zu einem bestimmten Zeitpunkt wollte Ich mich als Schiedsrichter versuchen und ließ mich zum Basislehrgang für Schiedsrichter anmelden. Nach erfolgreichen Bestehen der Prüfung hatte Ich auch schon mein erstes Spiel zu pfeifen. Dabei habe Ich von Anfang an gemerkt, dass dies total mein Element ist, keinerlei Lampenfieber und voller Fokus auf das Spiel. Ich habe sofort gewusst, dass als Spieler nie so gut sein werde, wie als Schiedsrichter.
Von da an hab Ich mir fest vorgenommen meine volle Motivation in den Verein und das Schiedsrichterdasein zulegen und alles zugeben.
 
„Was gefällt mir am Pfeifen?“

Die Kommunikation mit den vielen Kollegen Trainern und Spielern bedeutet mir sehr viel.
Es ist einfach ein schönes Gefühl in die Hallen zu kommen und die verschiedenen Leute nett zu begrüßen. Mir persönlich ist es auch sehr wichtig, dass man es schafft ein faires Spiel zu absolvieren, weil jeder Spieler es verdient hat, unabhängig von der Liga in der er spielt. Auch wenn man einen Spieler in einer bestimmten Situation erwischt und er es merkt, ist das einfach ein tolles Gefühl weil man dadurch das Spiel sauber hält und damit zur Fairness und Sauberkeit des Sports beiträgt aus. Ich habe nun mein viertes Jahr gepfiffen und habe durch das Pfeifen viele Freundschaften schließen können, bin viel rumkommen in den Hallen und das finde Ich persönlich sehr toll.
 
„Was kann Ich unserem Nachwuchs empfehlen?“

Schiedsrichter zu werden ist einfach eine tolle Sache. Man sieht viele tolle und spannende Spiele und man ist mittendrin. Man lernt so auch sehr viel über Basketball im Allgemeinen und lernt auch viel Selbstvertrauen aufzubauen und Verantwortung zu tragen. Man braucht auch überhaupt keine Angst vor Spielern oder Trainern zu haben. Am Anfang bekommt man immer einen sehr erfahrenen Mentor zur Seite, der bei Fragen immer zur Verfügung steht oder hilft wo es nur geht. Das war bei mir genau so, Ich habe selbst jetzt noch immer meine Ansprechpartner wenn Ich mal Fragen habe oder mal etwas verarbeiten muss. Man kann sich bewegen bleibt fit, kommt von zu Hause raus und kriegt noch einen kleinen Nebenverdienst. Man kommt einfach viel rum und lernt tolle Leute kennen. Außerdem sucht und der DBB (Deutscher Basketball Bund) vermehrt nach Schiedsrichtern. Wichtig ist nur, dass man motiviert bleibt und keine Angst vor Fehlern hat. Nur so lernt man. Jeder macht Fehler das passiert halt. Wir sind alle nur Menschen.

„Was heißt es Bayernliga Referee zu sein?“

Für nächste Saison hab Ich es in den Bayernligakader geschafft. Man sagt, dass dies der erste Kader ist, wo das professionelle Pfeifen beginnt. Ich bin überglücklich darüber und es bedeutet für mich auch vor allem, Fragen über das Pfeifen zu beantworten und den Nachwuchs was zu zeigen im Verein. Vielleicht bin Ich für manche auch ein Vorbild. Für mich ist das eines der schönsten Gefühle. Klar heißt es aber auch noch mehr an sich zu arbeiten und nicht nachzulassen.
 
„Welche weiteren sportlichen Ziele habe Ich?“

Ich hab von Anfang an gesagt: „the Sky is the Limit“. So weit wie mich meine Arbeit und Fähigkeiten tragen. Ich möchte aber und das geht bei mir immer vor alles für die Hellenen tun denn an diesem Verein hängt mein Herzblut!