U12 Hellgirls mit zwei knappen Spielen in Freising


Autoren: Sidney d'Almeida / Sandy Lorenz
Fotos: Salvi Martinez (S. Martinez Photography)

Im letzten Turnier des Jahres spielten unsere U12 Hellgirls in den Norden Münchens. Es ging gegen Tabellenführer und Gastgeber TSV Jahn Freising, sowie dem ESV Staffelsee. Bei gegebener Konstellation hätten unsere Mädels auf den ersten Tabellenplatz klettern können.

Leider war der Spielplan nicht so gnädig für das Team von Coach Sandy. Um 10 Uhr fand das erste Spiel in der Karl-Meichelbeck-Realschule statt. Das hieß, dass unsere Mädels um 9 Uhr wach und spielbereit in der Halle sein mussten. Das ist an einem Sonntag durchaus nicht so einfach! Dementsprechend müde ging es in die erste Halbzeit gegen die Freisinger Mädels. Das merkte man vor allem in der Defensive. Zu unkonzentriert agierten unsere Mädels, waren den eine Schritt zu spät. Offensiv konten sie sich nur zum Teil unterm Korb durchsetzen.

Coach Sandys Halbzeitansprache weckte unsere U12 Mädels auf. In Hellenenmanier kämpfte man nun in der Defense, gab nicht auf. Folgerichtig erzwangen unsere Hellenen viele Sprungbälle. Leider reichte es trotz gutem zweiten Durchgang nicht mehr. Freising war in dem Spiel stärker und gewann schlussendlich mit 30:18.

Gleich im Anschluss ging es gegen den ESV Staffelsee. Im Rhythmus des vorigen Spiels starteten unsere Kreisligisten besser, waren die stärkere Mannschaft. Unsere Mädels führten die meiste Zeit, aber immer knapp. Es war jedoch viel Pech im Abschluss dabei - die Bälle wollten einfach nicht reingehen. Leider musste sich Emma bereits im ersten Viertel mit vier Fouls verabschieden (aufgrund der verkürzten Spielzeit bei Turnieren).

Auf beiden Seiten wurden viele Fouls gepfiffen, was aber auch beiden Mannschaften erlaubte, defensive Disziplin und den richtigen Stand in der Verteidigung zu erlernen. Es war also absolut fair. Mona nutzte die Foulbelastung der Murnauer aus, konnte so viele Freiwürfe holen und machte fast alle rein. Nicht nur bei unseren Hellenen foulte man aus, auch bei Staffelsee foulten drei Mädels aus. Außerdem verletzte sich eine Gegnerin zum Schluss noch, sodass sie in der letzten Minute tatsächlich zu viert auf dem Feld standen. Mit einem Punkt Rückstand, 25 Sekunden im letzten Viertel noch zu spielen und Ballbesitz ESV, nahm Coach Sandy ein Timeout. Ein Steal sollte her, dann ein Pass auf Laura oder Blanca, die zum Korb ziehen sollten. Der erste Teil des Plans ging auf - der Einwurf des Gegners ging ins Aus. Der anschließende Ball ging auf Wanjiru, anstatt wie ursprünglich geplant auf Laura oder Blanca. Sie dribbelte nach vorne, verlor das Leder kurz, holte ihn sich kämpferisch wieder zurück. Es gab noch einen Einwurf von der Seite für unsere Hellgirls. Nun kam der Ball auf Laura, die nun die Chance hatte das Spiel zu gewinnen. Sie zog in die Zone, nahm den Wurf und verfehlte leider knapp. Somit ging das Spiel geht mit 27:26 an Staffelsee. Es war insgesamt viel Pech dabei, vor allem im Abschluss, weswegen die Partie am Ende so knapp abgegeben wurde. Unsere Mädels beenden die Vorrunde auf Platz zwei mit drei Siegen, drei Niederlagen und einem sehr ausgeglichenen Korbverhältnis von 112:113.

Im nächsten Jahr greifen unsere Mädels dann wieder an!

ONE TEAM, HELLENEN GO!