Landesligisten gewinnen Topspiel gegen DJK SB München

 
 


Autor: Sidney d'Almeida

Ein Topspiel auf Augenhöhe bestritten unsere bisweilen immernoch ungeschlagenen U14 Landesligisten. Beim Spiel gegen DJK SB München erlebte man eine Achterbahn der Intensität bei den Jungs des Coaches Miri und Dimi. Die ersten zwei Minuten waren lethargisch, verschlafen. Man kann es Eingewöhnungsphase nennen. Dann wachten die Jungs auf.

Die Defense war da, die Intensität nahm zu und so kamen sie zu Ballgewinnen, die zu Schnellangriffen führten. So spielten die Hellboys eine fast komfortable 28:14 Führung heraus. Beim Hinspiel gewann man noch mit 40 Punkten Unterschied und nach der Leistung der letzten acht Minuten des ersten Viertels war man wieder auf Kurs. Doch zum Start in die zweiten zehn Minuten erstarrten die Tabellenführer. DJK kam mutig aus der Viertelpause und war in den nächsten Minuten die tonangebende Mannschaft. Bei unseren Jungs klappte nichts mehr. Einfache Korbleger wurden danebengesetzt, einfache Pässe kamen nicht an, die Frösche konterten. So kassierte man ein 0:14 Lauf, der die Begegnung beim Stand von 28:28 egalisierte. Nach eindinglichen Worte unserer Coaches war die Defense wieder präsent, die Abschlüsse in der Offensive jedoch immer noch mangelhaft. So lief die Partie bis zur Halbzeit ausgeglichen weiter und endete mit einer minimalen Zwei-Punkte-Führung für die Hellboys (40:38).

Anfang der zweiten Halbzeit sah man wieder die guten Landesligisten! Effizient wurden Mann und Gegner kontrolliert, die Fastbreaks wurden abgeschlossen. Schnell führte man wieder mit 48:38 und hatte die Chance davonzuziehen. DJK schaffte es allerdings immer wieder Fouls zu ziehen, verunsicherte die Hellenen etwas, die sich nicht mehr trauten ihre Angriffe entschlossen zu Ende zu bringen. Viele Fastbreakmöglichkeiten wurden ausgelassen, doch die individuelle und kollektive Qualität der Mannschaft ließ keinen großen Einbruch zu. Dennoch kam DJK gefährlich nah. Glücklicherweise konnten in den Offensivbemühungen der Gäste gut getimte Körbe unserer Hellenen den Abstand konsistent auf sechs bis acht Punkte halten.

Im letzten Durchgang spielten die Hellboys wieder aggressiver und konnten über Körperlichkeit und Energie die Führung verwalten. Am Ende blieb es bei der Führung und es gab einen von der Leistung verdienten 68:59 Heimsieg gegen den Tabellendritten. Elf Siege, keine Niederlage! Nächste Woche geht es nach Vilsbiburg!


ONE TEAM, HELLENEN GO!